11.Februar 2026
Gestern bin ich endlich wieder in Deutschland gelandet nach fast drei Wochen zwischen Flughäfen, Zeitzonen und fremden Betten fühlt sich der eigene Flur plötzlich wie ein Luxus an. Der Geruch der Wohnung, das Quietschen der Dielen an genau derselben Stelle, der Kühlschrank, der immer ein bisschen zu laut brummt… ich hab beim Reinkommen tatsächlich laut „Hallo Zuhause“ gesagt. Allein im Flur. Peinlich? Vielleicht. Aber ehrlich: Ich war richtig froh.
Die letzten Tage waren wunderschön, aber auch anstrengend. Ständig unterwegs, ständig neue Gesichter, ständig „ach, du musst unbedingt das probieren / sehen / machen“. Irgendwann sehnt man sich einfach danach, wieder seine eigene blöde kleine Routine zu haben: morgens dieselbe Kaffeetasse, abends dieselbe Serie weitergucken, sonntags die Wäsche machen, während man nebenbei Podcasts hört. Diese kleinen, langweiligen Dinge, die einem plötzlich wie ein Geschenk vorkommen, wenn man sie ein paar Wochen nicht hatte.
Heute war der erste richtige „Zurück-Tag“. ich habe ein bisschen am Laptop gesessen und Mails durchgesehen. Nichts Aufregendes. Und genau das war so b*****digend. Ich hab sogar meine alte Playlist von 2023 wieder angemacht die mit den Songs, die ich damals immer gehört hab, wenn ich alleine war und einfach mal nichts musste. Hat sich angefühlt wie ein kleiner Reset-Knopf.
Ich bin immer noch ein bisschen im Jetlag-Modus (gehe um 21 Uhr ins Bett und wache um 4 Uhr auf), aber ich genieße es trotzdem. Die eigene Decke riecht wieder nach mir, der Tee schmeckt wieder richtig, und ich kann endlich wieder meine Socken mit den L**hern anziehen, ohne dass jemand blöd guckt.
Manchmal braucht man den ganzen Zirkus da draußen, um zu merken, wie gut das eigene kleine Chaos eigentlich ist.











