Flüchtig?
Dieser flüchtige Moment, in dem dieser eine Gedanke alles in ihr zum Beben gebracht hatte, war längst vorbei.
Die Traumbilder wurden b**sser. Das Zimmer füllte sich langsam mit dem Licht der Sonne und saugte die letzten Schatten der Nacht Stück für Stück auf.
Noch nicht.
Das wollte sie sagen.
Noch nicht. Sie war noch nicht bereit, der Wirklichkeit zu begegnen. Nicht jetzt, wo sie dieses Gefühl noch auf ihrer Haut zu spüren glaubte.
Denn es war kein flüchtiger Moment gewesen.
Es war ein glühender Augenblick.
Einer, der etwas in ihr entfacht hatte. Erst nur ein kleiner Funke, dann eine ganze Flut aus Wärme und Feuer, die sie ausgefüllt und für einen Moment um den Verstand gebracht hatte.
Sie wollte dieses Gefühl nicht verlieren.
Nicht die Nähe. Nicht das Knistern. Nicht dieses unbeschreibliche Ziehen, das noch immer irgendwo tief in ihr nachhallte.
Vielleicht war genau das der Grund, warum sie die Augen noch einmal schloss.
Nur für einen Moment.
Um das Feuer noch einmal zu spüren, bevor der Tag es endgültig mit sich nahm.
Und wenn sie ehrlich war …
würde sie es niemals missen wollen.











