Nachts im Auto
Der Motor lief noch leise im Hintergrund, während draußen der Regen langsam über die Scheiben rann. Das Auto fühlte sich plötzlich viel kleiner an als vorher. Wärmer. Gefährlicher.
Sie saß nah genug, um seinen Duft wahrzunehmen, und genau das machte es schlimmer.
Seine Hand lag an ihrem Bein. Ruhig. Aber mit dieser unterschwelligen Spannung, die ihren ganzen Körper verrückt machte.
„Wenn du mich weiter so ansiehst, verliere ich irgendwann die Kontrolle“, sagte er leise.
Sie antwortete nicht sofort.
Nur dieses kleine Lächeln erschien auf ihren L****n, während ihre F****r langsam über seinen Nacken glitten. Ganz leicht. Fast unschuldig. Und genau deshalb so gefährlich.
Er zog scharf die Luft ein.
Für einen Moment bewegte sich niemand mehr.
Nur Blicke. Nur dieses Knistern zwischen ihnen. Nur die Vorstellung davon, wie leicht aus einem harmlosen Treffen plötzlich etwas werden konnte, das beide morgen noch beschäftigen würde.
Dann beugte sie sich langsam näher zu ihm.
So nah, dass ihre L****n seinen Atem streiften.
Und genau dort blieb sie stehen.
Als würde sie ihm absichtlich diesen einen letzten klaren Gedanken lassen, bevor sie ihn endgültig um den Verstand bringt.








