Herbstflüstern
Der Wald liegt still vor ihr. Unter ihren Füßen raschelt das bunte Laub, während die kühle Herbstluft ihre Wangen streift. Goldene Sonnenstrahlen fallen durch die Äste und lassen die letzten Blätter an den Bäumen leuchten. Sie bleibt stehen, als ihr Blick auf ein einzelnes Blatt fällt, das sanft zu Boden trudelt.
Sie lächelt und hebt es auf. Dabei kehrt plötzlich die Erinnerung an jenen Abend zurück. An das warme Licht, die leisen Worte und dieses Flüstern, das sich beinahe wie eine heimliche Verführung angefühlt hatte.
Sie erinnert sich an Nähe, an Blicke, die länger dauerten als nötig, und an Küsse, die erst vorsichtig begannen und bald all die Zurückhaltung vergessen ließen. An Hände, die sanft über ihren Rücken strichen, während sie sich näher zu ihm beugte. Ihre L****n fanden immer wieder zueinander, und für eine Weile schien die Welt draußen einfach stillzustehen.
Sie sieht sich noch vor sich, wie sie über ihm liegt, das Haar in weichen Wellen über ihren Rücken fallend. Das Licht zeichnet warme Schatten auf ihre Haut, während sie sich zu ihm hinunterbeugt. Ihre Stirn berührt beinahe seine, und zwischen einem Lächeln und dem nächsten finden ihre L****n wieder zueinander. Ihre Zungen begegnen sich in einem vertrauten, langs***n Spiel, das keiner Erklärung bedarf.
Ein kühler Windhauch holt sie zurück in den Wald. Das Blatt zittert zwischen ihren F****rn, und sie lächelt, während sie es zu Boden gleiten lässt. Manchmal braucht es nur einen kleinen Augenblick, um eine Erinnerung wieder lebendig werden zu lassen. Und während sie ihren Weg fortsetzt, bleibt dieses leise Prickeln noch eine Weile bei ihr.








